Pages to the People

Workshops

Die Workshops finden in einer eigens dafür vorgesehenen „politischen Scheune“ statt. Sie bietet zirka 200 Menschen einen Platz. Die Referenten bilden sich aus Kommunalpolitikern aus dem Landkreis Wittmund, Angehörigen des Kinderschutzbundes Ostfrieslands, Vertretern der RLS – Club Ostfriesland, sowie Aktivisten regionaler Antifaschistischer Organisationen; Außerdem sind noch Einladungen an diversen Studierendenvertretungen und Asten, sowie an Schulleitungen örtlicher „Problemschulen“ vorgesehen. Überregional wollen wir uns durch den Landesvorsitzenden der SOLID – Niedersachsen, Mitgliedern des CCC und der GEW verstärken. Des Weiteren sind wir auf der Suche nach wissenschaftlichen Experten aus dem universitären Bereich.


 1. Migration als Chance - Interkulturalität in der Schule

Ist von Integration die Rede, wird bei dieser oftmals an einseitige Bringschuld der „Anderen“ gedacht. In dieser Denkungsart scheint es klar zu sein, dass die Integration umso erfolgreicher dann ist, umso höher der Grad der Assimilation an die „Mehrheitsgesellschaft“. Wir wollen darüber diskutieren, ob es Wege gibt jenseits dieser Kategorien gemeinsam in der Schule zu leben, zu lehren und zu lernen.


2. Kein Fußbreit den Faschismus

Aufklärung über rechtsextreme Strukturen in Ostfriesland. Mit Vertretern aus Politik, der Antifa und des afe wollen wir über die Machenschaften regionaler rechter Gruppen und deren Vorgehens- und Rekrutierungsweisen sprechen. Wie wird in Schulen mit diesem Thema umgegangen und warum sind milieuspezifische Aspekte, Gründe für die Wiedererstarkung neofaschistischer Tendenzen. Wie kann die Politik aktiv dagegen steuern? Was ist bereits geschehen und was hat sich seit den vermeintlichen „Dönermorden“ verändert? Entsteht eine neue Denkungs- und Betrachtungsart oder gerät auch dieser „Zwischenfall“ in Vergessenheit? Ist ein Verbot der NPD sinnvoll?


3. Ran ans Mikro – Politische Bildung selber machen!

Unsere „politische Scheune“ dient als demokratische Plattform. In einem Dialog mit der örtlichen Politik treten engagierte Jugendliche ans Mikro um Fragen, Wünsche und Anregungen an Diejenigen zu stellen, die eine schlechte Infrastruktur, den Verfall von Jugendzentren etc. zu verantworten haben. Jeder kann seinen Unmut kundtun, sich mal richtig auslassen, mit erhobenen Zeigefinger seinen Emotionen nachkommen, sich aktiv am politischen Bildungsprozess beteiligen.


4. Zirkusworkshop – „Manege frei“

Um die Kopfschwangeren zu entlasten, bietet unser Zirkusworkshop Bewegung und buntes Treiben im theoretischen Durcheinander der übrigen Workshops. Die angespannten, mitunter vom Tanzen verspannten Muskeln lockern, Purzelbäume schlagen, das Gleichgewicht schulen und unmögliche Dinge ausprobieren.


5. „Let's get connected“ – Kooperation und Vernetzung von Jugendlichen

Wir diskutieren mit Mitgliedern des Chaos Computer Club. Digitale Vernetzung auch abseits von Facebook, Google Plus und Twitter - In der Schnelllebigkeit unserer modernen Gesellschaft ist es umso wichtiger den Anschluss zu halten und Missstände durch das Medium Internet unmittelbar zu diskutieren und aktiv dagegen anzugehen. Liquid Feedback, Transparenz wo und für wen?

Wir wollen uns auch der Bundespolitik entsagen. Auf ELENA, Vorratsdatenspeicherung und den Umgang mit unseren sensiblen Daten aufmerksam machen. Was hat es mit dem Bundestrojaner auf sich? Gibt es bald den gläsernen Bürger?